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Lektion 11

Unterwegs abhalten, Auto, Zug, Straßenbahn

Video 1: Draußen abhalten

Video 2: Tipps fürs Auto

Video 3: Neben dem Auto/Zug/Straßenbahn/Bus abhalten

Video 4: Unterwegs mit Asia-Töpfchen abhalten

Video 5: Mit normalen Töpfchen unterwegs abhalten

Häufige Fragen übers Abhalten

Das Abhalten geht so:

1) Morgens oder mittags nach dem dein Baby aufgewacht ist, sagst du ihm, dass jetzt Pipi-Zeit ist.

Auch nach dem Stillen/Füttern/Essen oder nach dem Tragen/Sitzen sind gute Zeiten fürs Abhalten und Windeln wechseln. Nimm Schritt für Schritt eine neue Abhaltezeit hinzu.

2) Ziehe deinem Kind bei eurem Wickeltisch den Schlafsack und den Schlafanzug aus.

​Knöpfe den Body an der Seite zu (links oder rechts neben dem Bauch), sodass er nicht im Weg ist.

3) Lege die Windel ab.

4) Lege ein Tuch oder eine Decke auf deinen Schoß und stelle ein Mini-Töpfchen zwischen deine Beine und stille oder füttere dein Baby.

5) Sage dein Schlüsselsignal wie zum Beispiel "pfff".

6) Warte geduldig ab, manchmal dauert es ein bisschen. Dein Baby wird dir zeigen, wann es genug vom Abhalten, indem es sich durchstreckt.

7) Stillen oder nuckeln helfen deinem Baby sich zu entspannen. Wenn du dein Baby beim Wickeln ohne Füttern abhältst, kannst du ein Lied singen, den Wasserhahn laufen lassen oder wohlig warmes Wasser über die Babybeinchen laufen lassen.

8) Helfe deinem Baby zu entspannen: Singe ein Lied, lasse den Wasserhahn laufen oder lasse wohlig warmes Wasser über dein Baby laufen.

9) Sage dein Schlüsselsignal "pfff" sofort, wenn das kleine oder große Geschäft starten.

10) Kommuniziere, was gerade geschehen ist: „Gerade ist Pipi im Töpfchen gelandet. Hast du das gehört?“

11) Zeige deine Freude und mache etwas lustiges. Windelfrei macht Spaß und ist cooler als die Windel. Das darf euer tägliches Motto sein. 😉

12) Tupfe nach dem Stillen oder Füttern den Intimbereich trocken oder sauber.

13) Lege ein frisches Tuch in die Stoffwindel-Überhose und wickle dein Baby.

14) Knöpfe den Body zu und ziehe deinem Baby wieder die Hose an.

15) Säubere das Töpfchen.

In der Windelfrei-Beobachtungszeit hast du gelernt, wie oft dein Baby ausscheidet und wann es soweit ist:

➔ Du wirst dein Baby direkt nach dem Aufwachen abhalten.

➔ Du kennst den Ausscheidungsrhythmus deines Babys und weißt, dass es z. B. alle 30 Minuten Pipi macht.

➔ Du lernst Signale deines Kindes kennen.Nach und nach nimmst du weitere Standardsituationen (nach dem Wickeln, nach dem Tragen/Sitzen, nach dem Stillen/Füttern/Essen) hinzu.

Dieses Wissen kannst du im Laufe des Tages zusammenführen.

Zum Beispiel hörst du dein Baby grunzen, was für dein Baby ein sicheres Signal ist, dass es gleich mal muss.

Oder du hast dein Baby in der Babytrage gehabt und möchtest es wieder ablegen. Das ist eine Standardsituationen, in der du dein Baby abhalten kannst.

Und nach 30 Minuten weiß du, dein Baby muss immer wieder, weil dein Baby ungefähr jede halbe Stunde macht (Ausscheidungsrhythmus).

Dann spielst du mit ihm auf dem Teppich und auf einmal schwirrt dir der Gedanke „Pipi“ im Kopf herum, ganz plötzlich, obwohl du mit der logischen Seite deines Gehirnes keine Veränderung verorten kannst.  Das ist deine Windelfrei-Intuition. Es sind aber nur 20 Minuten vergangen. du hörst aber auf deine Windelfrei-Situation, hältst dein Baby ab und es klappt.

Dein Baby macht ein Mittagsschläfchen. Nach dem nach Aufwachen (Standardsituationen) hat es schlechte Laune (Signal). Babys, die dringend Pipi müssen, haben nach dem Abhalten schlagartig bessere Laune. Aber damit sie sich entspannen können, kannst du ein Buch lesen, singen oder das Wasser laufen lassen.

Du hast dein Baby in der Babytrage und auf einmal fängt es an zu zappeln und du denkst, dass du eine nasse Stelle an deinem Körper hast (Intuition). Aber es ist gar nicht passiert.

Du siehst, Rhythmus, Standardsituationen, Signale und Intuition können ganz unterschiedlich zusammenwirken und so kannst du erkennen, dass dein Baby mal muss.

This is your answer.Du merkst oder weißt jetzt, dass dein Baby mit großer Wahrscheinlichkeit mal muss. Jetzt ist es Zeit, aufs Klo oder Töpfchen zu gehen.

Das kannst du deinem Kind auf drei verschiedenen Wegen mitteilen, damit es weiß, was auf ist zukommt und auch abwartet, bis es sich wirklich erleichtern kann.

Der erste Weg ist verbal mit deinen Worten. „Ich sehe, du musst Pipi, wir gehen zum Klo und schauen, ob wir Pipi hören.“

Da dein Baby abgehalten wird oder auf dem Töpfchen sitzt, kann es das Pipi nicht sehen, aber das Plätschern ist eine gute Rückmeldung für dein Kind. Darauf könnt ihr achten.

Andere Worte sind: „Lass uns Pipi machen gehen“ oder „Es ist Pipizeit.“

Stell keine Fragen, ob dein Kind gehen möchte, außer wenn du weißt, dass dein Kind zuverlässig mit dir aufs Töpfchen geht, wenn es muss. Denn du musst nicht fragen, du brauchst keine Erlaubnis von Deinem Baby, um ihm das Ausscheiden außerhalb seiner Windel zu ermöglichen und oder anzubieten.

Gegen Ende des ersten Lebensjahres kannst du auch anfangen Zeichensprache zu benutzen und aufs Töpfchen zu klopfen.

Bevor du die Windel oder das Back-up abmachst, kannst du prüfen, wie nass die Einlage ist. Wahrscheinlich wird sie ein bisschen feucht sein, das ist überhaupt nicht schlimm. Dein Baby hat vielleicht ein kleines bisschen Pipi abgelassen, damit das im Bäuchlein nicht mehr drückt.

Aber du solltest auf jeden Fall trotzdem probieren, es auf das Töpfchen zu setzen, weil wahrscheinlich kann noch mehr aus der Blase kommen.

Wenn die Einlage komplett nass ist, dann hast du wahrscheinlich das gesamte Pipi verpasst. Aber das wird dir dein Baby dann auch anzeigen. Wenn es direkt nach dem Abhalten strampelt, dann warst du wahrscheinlich zu spät.

Du musst mit deinem Baby nicht jedes Mal zum gleichen Ort gehen. Es ist okay, wenn Ihr verschiedene Räumlichkeiten fürs Abhalten oder das Töpfchen benutzt.

Dein Baby kann am Anfang auch noch nicht so lange anhalten. Zwischen dem „Ich muss mal“ und „ich mache jetzt Pipi“, liegen manchmal nur Sekunden, später Minuten und dann kann es auch mal warten, bis du sagst: „Okay, warte, ich helfe dir gleich.“

Deswegen ist es okay, wenn du im Wohnzimmer bist, im Wohnzimmer abhältst. Mit Hilfe des Töpfchens und deines Signallauts und der Abhalteposition wird dein Baby wissen, dass es hier ein geeigneter Ort ist, um Pipi zu machen.

Manchmal gibt es Situationen, da hat ein Baby eine Windel an und du kannst es nicht abhalten, zum Beispiel unterwegs. Aber das ist okay, wenn du mit ihm darüber redest und ihm dann, wie versprochen, schnell die Windeln wechselst.

„Oh, ich merke du musst jetzt Pipi, ja, mach ruhig in die Windel. Ich kann dich gerade nicht abhalten. Aber wenn du fertig bist, ich wechsle dir gleich die Windel.“

Wichtig beim Abhalten ist, dass du dein Baby gut stützt, damit es sich sicher fühlt. du solltest dein Baby auf keinen Fall von dir weghalten, sondern es sollte von deinem Körper und deinen Armen gestützt werden, damit es sich sicher fühlt.

Wenn dein Baby nicht sofort ausscheidet, dann atme tief durch, entspanne deine Muskeln, deinen Körper und wenn du möchtest, dass es drückt, dann spanne deine Bauchmuskeln an.

Asia-Töpfchen, Mini-Töpfchen und Innentöpfchen können von Geburt an verwendet werden. Sie sind sowohl für dich als auch für dein Baby sehr bequem und du kannst den Rücken gut stützen.

Gewähre deinem Baby immer mehr Selbstständigkeit, gehe ab einem halben Jahr zum Töpfchen über und bringe ihm auch bei, wenn es dann langsam krabbelt und stehen kann, wie es sich selbst hinsetzen kann.

Dein Baby befindet sich in einer bequemen Abhalteposition. Jetzt kannst du dein Schlüsselsignal „pfff“ oder bei älteren Bays und Kleinkindern dein Schlüsselwort „Lulu“ sagen.

Damit weiß dein Kind, dass jetzt gerade ein guter Ort und eine gute Zeit ist fürs Ausscheiden.

Diese Windelfrei-Kommunikation funktioniert in beide Richtungen: Wenn du in der Beobachtungszeit bemerkst, dass dein Baby sein kleines oder großes Geschäft erledigt, dann sagst du deinen Schlüsselsignal. Wenn du möchtest, dass dein Baby ausscheidet, kannst du es sagen. Und es gibt einige Kinder, die selbst anfangen das Schlüsselsignal zu verwenden.

Auch wenn etwas daneben geht, kannst du auch das Schlüsselsignal verwenden und damit die Verbindung zwischen dem Wort und der Bedeutung stärken. Dein Baby wird immer besser lernen, wenn ich an diesem Ort bin und dieses besondere Wort höre, dann ist es okay ist sein kleines oder großes Geschäft zu machen.

Wenn dein Kind eine volle Blase hat, kann es sein, dass es alles auf einmal hinauslässt oder in mehreren kleinen Portionen. Zum Beispiel jetzt ein bisschen, eine Minute später ein bisschen und drei Minuten später noch ein bisschen und das alles kommt aus derselben vollen Blase.

Warum macht es das? Viele Babys wollen sich ausprobieren, wie lange sie schon anhalten können. Manchmal hängt es auch mit der Atmung zusammen. Manche Babys sind auch zu abgelenkt, um alles auf einmal rauszulassen und anderen fehlt die Entspannung. Da kannst du natürlich nachhelfen und ein Lied singen zum Beispiel. Und bei einigen Babys ist es einfach ihr Stil, dass sie nicht alles auf einmal rauslassen, sondern in mehreren kleinen Etappen.

Besonders deutlich ist es morgens. Denn Babys halten nachts lange an und morgens ist die Blase sehr voll und dann lassen sie nicht alles auf einmal raus. Zwischen den Pipis können fünf oder zehn Minuten liegen. Und dann machen sie vier- oder fünfmal Pipi bis die ganze Blase leer ist. Atme tief durch, beobachte dein Baby und lerne kennen, wie dein Baby es macht.

Auch Stuhlgang kann genauso in Etappen herauskommen.

Bei Kindern und Erwachsenen hilft eine hockende Haltung, damit der Stuhlgang einfacher aus dem Darm kommen kann. Für Erwachsene gibt es spezielle Hocker, damit die Beine sich übe der Toilette anhocken können. Man kann auch nach vorne gehen und mit dem Bauch die Beine berühren und sich dann wieder zurücklehnen, um den Stuhlgang anzuregenden.

Bei Babys ist es auch so! Du kannst dein Kind aus der Abhalteposition nehmen, im Arm ausruhen lassen und dann wieder abhalten.

Bei kleinen Babys kannst du auch eine kurze Babymassage am Bauch machen. Dabei fängst du beim Bauch links unten an, gehst nach oben, nach rechts und dann wieder nach unten und es ist die Richtung des Darms und so hilfst du deinem Kind, dass Stuhlgang einfacher rauskommt und dass auch die Lüfte einfach entweichen können.

Wenn dein Baby schon auf dem Töpfchen sitzt, dann wartest du ab, lächelst und fragst noch mehr Stuhlgang kommt. Du kannst dein Kind auch dazu animieren, dass es sich ein bisschen zurücklehnt und du solltest darauf achten, dass dein Kind immer eine gute Anhockhaltung annehmen kann. Und dass die Füße Kontakt mit dem Boden oder einem Hocker haben.

Mobile Babys machen oft ein bisschen Stuhlgang und dann krabbeln sie schon weg und probieren sich einfach aus, wann und wo sie das große Geschäft erledigen. Und wenn sie alt genug sind, dann sitzen sie auf dem Töpfchen und stehen dann alleine auf. Lasse deine deine Augen und Ohren offen für weitere Zeichen, wenn dein Baby drückt und es dann wieder aufs Töpfchen setzen oder abhalten.

Du kannst auch einfach die Badezimmertür schließen und gemeinsam mit deinem Baby dortbleiben. Hilfreich sind dabei ein besonders Klospielzeug oder Lieder singen und Fingerspiele machen, damit du die Aufmerksamkeit deines Babys so lange hältst, bis es fertig ist.

Neugeborene und kleine Babys hören einfach auf mit dem kleinen und großen Geschäft und zeigen dir damit, dass sie fertig sind und manchmal schlafen sie auch einfach ein.

Andere Zeichen sind, dass dein Baby seinen Rücken durchstreckt oder seine Beine.  Manche Babys fangen auch an zu meckern oder zu weinen und andere zappeln oder versuchen, aufzustehen.

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